Der HAVO :-)

oder auch Hawai’i Volcanos National Park genannt.

Dies war das Ziel des heutigen Tages. Nachdem ich mal wieder etwas frueher aufgestanden bin, traf ich dann auch Marlene, der zweite Gast der gestrigen Nacht im Hostel. Da sie teilweise das gleiche Ziel hatte sind wir dann zusammen los und nach einem kurzen Stopp im Visitor Center ging es auch schon, wie den ganzen Tag bei Wolken, auf den ersten Trail. Dieser fuehrte uns nach 800 m zu einem Tunnel aus Lava durch den man hindurch laufen konnte. Anschliessend sind wir dann weitere 2,6 km den Crater Rim Walk entlang gelaufen. Dieser war zwar nicht das eigentliche Ziel, denn wir sind verkehrt abgebogen, aber schoen war er dennoch. Nachdem wir dann wieder die Strasse erreicht haben, haben wir ein nach Kalifornien ausgewandertes deutsches Ehepaar getroffen und diese haben uns zurueck zu dem Lava Tunnel gefahren, so dass wir dann den richtigen Trail nehmen konnten. Der Kilauea Iki Trail ging dann direkt rein in den Kilauea Iki Crater, so dass wir dann anschliessend durch einen Vulkankrater, in dem es an einigen Stellen noch dampft, gewandert sind bevor es dann wieder steil den Kraterrand hinauf geht und an selbigen dann wieder zurueck zum Parkplatz. Dies waren weitere 6,4 km. Am Parkplatz haben sich unsere Wege dann wieder getrennt, denn sie hatte den Rest meines Programms am Vortag schon gesehen.

Weiter ging es dann zum Jagger Museum, in welchem sehr gut die Entstehung von Vulkanen und ihre Auswirkung und Ausbreitung erklaert werden. Zudem hat man von dort einen sehr guten Ausblick auf den Kilauea Caldera Crater mit diversen weiteren Kratern. Dieser Krater hat einen Umfang von etwa 6 x 4 km! Und auch in diesem dampft es noch heftig.

Da wegen erhoehter Schwefelkonzentration in der Luft etwa die Haelfte des Parks gesperrt war, musste ich nun wieder die Strasse zurueck um am anderen Ende dann zur Chain of Craters Road zu gelangen. Entlang dieser Strasse gibt es einige weitere Vulkankrater sowie jede Menge erstarrtes Lava der unzaehligen Vulkanausbrueche zu sehen. Die Strasse wurde mittendurch gebaut, das Ende wurde jedoch vom letzten Ausbruch ueberrollt und ist somit nicht mehr passierbar. Bis etwa 800 m vor dieser Stelle kann man hinfahren, den Rest muss man, auf der noch intakten Strasse, bis zur Lava laufen. dort geht es dann nochmals 200 m auf der Lava bis auf ein paar Meter an den Pazifik.

Wieder zurueck am Auto ging es dann wieder aufwaerts, diesmal hab ich noch ein paar mal angehalten, so bei den Pu’u Loa Petroglyphs. Diese Petroglyphen wurden von Hawaiianern vergangener Zeiten in die Lava gehauen und sind vergleichbar mit Wandmalereien anderer Kulturen. Nach einem erneuten Rundtrail von etwa 2 km, hatte ich dann genug Bewegung (ca. 14 km) fuer heute. Zudem kam Nebel auf und die Daemmerung brach ein so dass ich zurueck ins Hostel gefahren bin. Leider ohne fliessende Lava gesehen zu haben…

Im Hostel hab ich dann ein paar neue Gaeste getroffen und der Peruaner meinte, dass er aus der Entfernung mit blossem Auge fliessende Lava gesehen habe. Jetzt bin ich mal gespannt, ob ich morgen auch das Glueck habe dies zu sehen. Hoffe es doch mal! Morgen moechte ich aber erst noch in die Naehe des Mauna Loa bevor ich mich dann auf die Suche nach der gluehenden Lava mache.

So, nun ist auch hier der Tag zu Ende und es ist Zeit mich zu verabschieden. Bis bald wieder 🙂

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