A Taste of Tasmania und mit nem ‚Big Bang‘ ins neue Jahr!!!

So, nachdem ich nun gut ins neue Jahr gestartet bin, dazu spaeter mehr, komme ich nun endlich dazu ueber die vergangenen Tage zu berichten. Also, sollten noch ein paar Kekse von Weihnachten uebrig sein, dann schnappt euch die und schon kann es losgehen 😉

Nachdem es in Melbourne fast die ganze Zeit z.T. recht heftig geregnet hat, konnten Martin und ich dann doch noch ein paar sonnige Stunden ausnutzen und am Queen Victoria Market bisschen shoppen gehen.
Zudem haben wir noch das angeblich groesste Casino der suedlichen Hemisphaere nach einer sehr langen, aber sehr kurzweiligen Nacht, um ein paar Dollar erleichtert.
An Heilig Abend ging es dann frueh morgens mit der „Spirit of Tasmania II“, der Faehre nach Tasmanien, von Melbourne nach Devenport. Nach einer doch sehr rauhen Ueberfahrt, auf der ich, dank der kurzen Naechte zuvor, die meiste Zeit ueber schlafen konnte und bei der dich Gicht der Wellen bis in den 10. Stock der Faehre hochgespritzt ist, sind wir dann nach 9 Stunden endlich in Tasmanien angekommen. Von Devenport ging es dann direkt weiter gen Osten bis nach Launceston. Dort haben wir abends dann gerade noch ein Restaurant gefunden, welches uns noch etwas feines zubereitet hat, so dass wir gebuehrend Weihnachten feiern konnten.

Am naechsten Vormittag ging es auch schon wieder weiter zu“The Gardens“ in der „Bay of Fires“ an der Ostkueste. Weihnachten am weissen Strand mit klarem Wasser und Sonnenschein. Nur das Wasser war doch sehr erfrischend und kurz darauf war die Sonne hinter ein paar Wolken versteckt. Der Rest des Himmels war dafuer immer noch blau, aber dennoch wurde es zu frisch um liegen zu bleiben weshalb wir auch wieder weiter die Ostkueste runtergefahren sind bis zur Coles Bay wo wir uebernachten wollten.
Da aber ja schliesslich Weihnachten war und wir zudem schon recht spaet dran waren, war das Hostel dort leider schon ausgebucht, so dass wir wieder zurueck bis nach Bicheno mussten. Hier konnten wir noch die letzten beiden Betten fuer uns reservieren, ansonsten haetten wir wohl Weihnachten im Auto schlafen muessen, denn die Ostkueste Tasmaniens ist sehr duenn besiedelt und es gibt nicht sonderlich viele Optionen unterzukommen.

Der zweite Weihnachtstag ging dann auch schon wieder recht frueh los, denn es ging wieder zurueck zur Coles Bay und dem Freycinet National Park, denn dort liegt die wunderbare „Wineglass Bay“. Nach etwa 20 Minuten kamen wir zum ersten Lookout und konnten die Bucht von oben betrachten bevor wir dann weiter gewandert sind, damit wir es uns an diesem schoenen Strand fuer etwa eine Stunde gemuetlich machen konnten. Anschliessend haben wir beschlossen, dass wir doch um die ganze Halbinsel zu „The Hazards“ wandern und so haben wir in den naechsten 2 1/2 Stunden neben viel Natur und zwei Kaengurus direkt auf dem Weg, nur noch einen anderen getroffen, denn den meisten anderen Touris war die Strecke wohl zu lang und zu schwer. Uns hat es jedoch sehr gefallen die Ruhe jenseits jeglichem Weihnachtstrubel und ohne Empfang zu geniessen. Nachdem es auch an diesem schoenen warmen Sonnentag wieder etwas spaeter wurde, sind wir nur noch bis nach Triabunna zu einem gemuetlichen Hostel gefahren, das zum neuen Jahr leider schliessen musste.

Am 27. ging es dann direkt weiter bis nach Hobart. Hier ist es dann wie im restlichen Tasmanien doch recht beschaulich und so fanden wir dann das Hobart zwar eine nette Stadt ist, jedoch nichts allzu besonderes zu bieten hat. Mal abgesehen von dem Casino in dem wir abermals unser Glueck versucht haben.

Der folgende Tag sollte unsere Meinung ueber Hobart aendern, denn bevor wir am Abend wieder die Faehre in Devenport nehmen mussten, sind wir nochmals zurueck an den Hafen, da die ersten Segelschiffe des bekannten „Sydney-Hobart Race“ erwartet wurden. Bei unserer Ankuft ist gerade das zweite Schiff im Hafen eingetroffen und so konnten wir mitverfolgen wie sich die Crews beglueckwuenschen, bevor wir die Segelschiffe aus naechster Naehe anschauen, sowie die Siegerehrung miterleben konnten.
Gleichzeitig mit dem Segelrennen wurde im Hafen das „Taste of Tasmania Festival“ eroeffnet. Hier kann man eine Woche lang saemtliche kulinarische Koestlichkeiten Tasmaniens (und aus anderen Teilen dieser Welt) probieren und geniessen, so dass es uns nicht schwer gefallen ist, gleich noch ein zweites Fruehstuck einzunehmen. Nach dieser erfreulichen Wendung unserer Eindruecke in Tasmanien, sind wir dann quer durch die Insel Richtung Devenport gefahren. Auf dem wiederum sehr kurvigen Weg vorbei am groessten See Tasmaniens, dem „Great Lake“, welcher 48 % der Energie Tasmanies produziert, haben wir unser persoenliches „Taste of Tasmania Festival“ noch ein bisschen verlaengert, denn wir haben noch an einer Kaeserei und an einer Schokoladenfabrik angehalten, probiert und das beste dann gekauft. So hatten wir Proviant fuer die abermals lange Fahrt mit der Faehre zurueck nach Melbourne dabei. Diesmal sind wir jedoch nachts gefahren und hatten relativ gemuetliche Schlafsitze.

Am 28. sind wir dann frueh morgens wieder in Melbourne angekommen und haben dann noch Lidia, die Hollaenderin welche wir paar Tage zuvor wiedergetroffen hatten, mit auf unsere 2taegige Reise nach Sydney mitgenommen.

Auf diesen letzten 1000 km haben wir eigentlich nur noch dreimal laenger angehalten. Das erste Mal um uns am „Ninty Mile Beach“ gemuetlich an den Strand zu legen und das warme Wasser zu geniessen. Wobei es am Strand dank der vielen Fliegen nicht wirklich gemuetlich war. Der naechste Stopp war dann in Merimbula, wo wir uebernachtet haben. Am naechsten Tag sind wir dann auf dem Weg nach Sydney noch am „Pebbly Beach“ vorbei und haben uns dort nochmals von der Sonne verwoehnen lassen. Eigentlich sollten an diesem Strand Kaengurus sein, aber denen war es wohl zu heiss und so haben wir keins gesehen.

Nachdem wir Lidia an ihrem Hostel in Sydney abgesetzt hatten, sind wir weiter zu unserem und das ist doch ziemlich ausserhalb, so dass wir per Bus etwa 1 Stunde bis ins Zentrum brauchen.

An Silvester haben wir es dann erst einmal gemuetlich angehen lassen und sind am fruehen Nachmittag in die Stadt und haben die erwartungsvolle Spannung in der Stadt gespuert, denn es stand ja schliesslich das grosse und langerwartete Feuerwerk an der Hafenbruecke bevor.
Dank Michaels Kontakte (Vielen Dank an Dorle!!!) konnten wir auf ein abgesperrtes Firmengelaende einer Ruestungsfirma im Hafen. Diese liegt auf Garden Island und etwa 10 Meter hinter uns standen auch die Kameras fuer die weltweite Uebertragung des Feuerwerks. Also ein wahrlich guter Platz um das weltgroesste Feuerwerk an Silvester zu bestaunen und ich kann eins mit Sicherheit sagen. Es war SENSATIONELL!!!! Die ganze Atmosphaere im Vorfeld war schon beeindruckend wie die Australier so ein Ereignis angehen, denn bestens vorbereitet und mit Sackkarren und Kuehlboxen ausgeruestet wurden von diesen Picknickweltmeistern friedlich gefeiert und auf den Hoehepunkt gewartet. Dieser hat sich schon drei Stunden vorher angekuendigt, denn um 21 Uhr gab es schon ein kleines grosses Feuerwerk fuer die Kinder und dieses war schon sehr sehenswert. Aber das um Mitternacht hat dann alles uebertroffen. Die Fotos hierzu und das Video, sofern ich ein 428 MB Video irgendwie online gestellt bekomme, folgen sobald wie moeglich.

Neujahr hat dann etwas spaeter angefangen, denn die Nacht war ja lang. Dafuer haben wir dann zuerst die Aussicht vom Sydney Tower geniessen koennen und konnten die Stadt von oben anschauen, bevor wir am Abend auch dem Casino in Sydney einen Besuch abgestattet haben, welcher nicht so erfreulich wie erhofft ausfiel.

Tag 2 im neuen Jahr wurde dann den Tieren gewidmet, denn wir sind bei strahlendem Sonnenschein in den Taronga Zoo und haben uns mit den Menschenmassen die ganzen Viecher angeschaut. Ich hab mich jedoch schon ein bisschen vorher verabschiedet, denn ich wollte noch Carina und Uli treffen bevor sie Sydney wieder verlassen. (Mit den beiden war ich 4 Monate zuvor von Perth aus im Suedwesten.) Bisschen spaeter kam Martin wieder dazu und so sind wir noch gemuetlich durch die Stadt geschlendert um spontan Michael beim Arbeiten zu stoeren. Zusammen sind wir dann in den Loewenbraeukeller und haben auf der Terrasse mal wieder ein feines Hefeweizen sowie etwas deftiges wie Wurstsalat oder Zwiebelbraten genossen.

Das neue Jahr hat also wieder gut angefangen und so soll es auch weitergehen.
Morgen, bzw. bei mir schon heute, fahren wir noch in die Blue Mountains, ca. 2 Stunden von Sydney entfernt, bevor wir dann am Abend nochmals bei Michael in Bondi naechtigen werden, denn das ist viel gemuetlicher zudem viel naeher am Flughafen. Am Freitag den 4. Januar ist ja mein und unser Australienabenteuer schon wieder beendet, die 4 Monate vergingen fast wie im Flug und es war wunderbar. Nun freue ich mich auf Neuseeland und auf die Ankunft eines weiteren Reisepartners, denn Christoph wird Martin und mir fuer die folgenden zwei Wochen Gesellschaft leisten 🙂

Ich wuensche allen auf diesem Wege ein wunderbares neues Jahr, hoffe ihr seid aehnlich gut gestartet wie ich!!! 😎

Zudem noch viele Geburtstagsgruesse an Kim, Barbara, Oli, Roman, Erika, Christina, Clemens und Christoph!

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Ein Kommentar zu A Taste of Tasmania und mit nem ‚Big Bang‘ ins neue Jahr!!!

  1. Michel sagt:

    Oi Philippe,
    your picture card of Philippe Island gave me a warm feeling, probably because it is summer „down under“. I dare you to dress like that here, right now ! it’s snowing and -3°C HO HO HO …. Glad to hear from you and I return the hugs tenfold. Hope to see you soon Love, Michel

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