Rückreise mit Hindernissen und Ankunft daheim!

Kurz nachdem ich den letzten Bericht verfasst hatte, bekam ich eine Mail von British Airways in der stand, dass mein Flug deutliche Verspätung habe. Da ich dann jedoch meinen Anschluß in London nicht mehr bekommen hätte, bin ich direkt zum Flughafen gefahren und habe probiert ob ich nicht in einem der früheren Flüge Platz finde. Und siehe da, ich hatte Glück 🙂
Somit konnte ich dann 2 Stunden früher als geplant den Flieger besteigen und ab ging es in dem abermals sehr engen Sitz und nach wenig Schlaf kam ich dann morgens früh um 7 in London an. Also warten auf den nächsten Flug nach Frankfurt, dabei bißchen schlafen. Nach einer Ewigkeit des Wartens auf die erhoffte Anzeige an welches Gate ich denn nun muß kam leider die Mitteilung, daß der Flug über eine Stunde verspätet ist. Args! Nachdem ich dann doch an Bord konnte, hat der Kapitän dann auch noch mitgeteilt, daß der Flieger technische Probleme habe die noch behoben werden müssen und wir erst in ner knappen weiteren Stunde abheben können. Nochmals args, denn ich musste ja in Frankfurt noch mit dem ICE weiterfahren. Den Abflug hab ich jedoch nicht mehr mitbekommen, denn ich bin zuvor schon tief und fest eingeschlafen und zwischendurch noch zweimal kurz aufgewacht. Nach der Landung hatte ich dann Glück, daß alles doch noch rechtzeitig ablief und so kam ich 3 Minuten vor Abfahrt des ICEs am Bahnsteig an und konnte dann beruhigt und wie geplant nach Basel fahren.

Dort wurde ich dann herzlich von meiner Mutter empfangen bevor wir zu meiner Schwester, meinem Schwager und meinem süßen Neffen nach Kandern gefahren sind, wo natürlich auch mein Vater auf mich gewartet hatte und alle mich herzlich empfangen haben. Nach einem feinen und langersehnten Käsefondue war ich dann wieder gestärkt und konnte die ersten Berichte erzählen. Heute morgen haben wir noch gemütlich gebruncht, endlich mal wieder gutes Brot und Käse, und dann ging es richtig heim, also nach Endingen.

Hier sitze ich nun und bin auch gleich schon wieder weg, denn es geht auf eine Geburtstagsfeier und dort wird dann reingefeiert. Zum einen vom Geburtstagskind Diana selbst und ich habe morgen ja auch noch Geburtstag und deshalb bin ich ja auch schon wieder daheim 🙂

Also, meine Reise ist nun hiermit endgültig beendet, die nächste kommt bestimmt und ich bin dann mal kurz weg.

Danke an alle die so interessiert meine Berichte gelesen haben und sich auch gemeldet haben. Hat mich sehr über das große Interesse an meiner Reise gefreut!

Liebe Geburtstagsgrüße noch an Evelyne in Endingen und Sabine in Weisweil!

Veröffentlicht unter Allgemein | 2 Kommentare

MoMA und Mamma Mia!!!

Am letzten Tag habe ich es dann doch noch geschafft und bin in das Museum of Modern Art gegangen.Diesmal hatte es auch geoeffnet und so konnte ich mir einige Meisterwerke von van Gogh, Monet, Warhol, und wie sie alle heissen, anschauen.Sehr interessant, zumal ich ein Poster von van Gogh’s Sternennacht in meinem Zimmer haengen habe.Es gab jedoch auch ne ganze Menge seltsamer Sachen zu sehen, aber das soll ja eben moderne Kunst sein…Am Abend habe ich dann ein Ticket fuer den Broadway Hit Mamma Mia gekauft und bin dann kurz darauf in die Show.Ich muss sagen, es hat sich gelohnt, auch wenn ich in der ersten Reihe sass, aber fuer den halben Preis, ist das auch ganz gut. Diese Tickets gibts am TKTS Schalter derzeit beim Marriot Hotel positioniert.Nun verbringe ich die letzten Stunden in New York bevor es dann soweit ist und ich nach sieben Monaten den Heimweg antreten werde. Aber ich freue mich schon sehr darauf!In diesem Sinne. Letzte Gruesse von meiner Reise ganz spezielle Geburtstagsgruesse an Christoph, der mich ja zwei Wochen in Neuseeland begleitet hat.Bis bald daheim 🙂 

Veröffentlicht unter New York | Comments Off on MoMA und Mamma Mia!!!

Der Countdown laeuft…

… und in rund 40 Stunden bin ich auch schon wieder zurueck in Deutschland.Da hier in New York die Uhr schon am Sonntag auf die Sommerzeit umgestellt wurde, sind es nur noch 5 Stunden Zeitunterschied. Hoffe also, dass der Jetleg dann nicht so heftig ausfallen wird. Aber ich werde es sehen, hab eh keine Zeit dafuer, werde ja gleich wieder unterwegs sein 🙂 Nach meinem letzten Bericht bin ich dann nochmals zurueck zum Times Square und habe mich bisschen in dem grossen Virgin Megastore amuesiert bevor ich dann wieder mit der Subway zurueck bin. So langsam fange ich mich an damit auszukennen wo ich hin muss, aber hin und wieder nehme ich dann doch noch den falschen Ausgang, was jedoch nicht wirklich schlimm ist, denn so sehe ich ja schon wieder neues.Gestern bin ich zum Museum of Arts & Design. Nicht weil mich das so unbedingt brennend interessiert, jedoch hat eine brasilianische Freundin von mir, welche ich in Stockholm kennengelernt habe und die jetzt in Puerto Rico lebt, einen Kelch (goblet) aus Silikon hergestellt und dieser ist dort ausgestellt. Da musste ich mir den auch ansehen, ist ja klar. Der Rest des Museums war dann doch eher weniger fuer meinen Geschmack, aber nun denn. Anschliessend wollte ich noch ins Museum of Modern Art (MoMA), jedoch hat dieses leider dienstags geschlossen. Mal schauen, vielleicht gehe ich jetzt gleich noch rein. Ansonsten habe ich mich egentlich nur von dem Trubel der Stadt treiben lassen und die Szenerie beobachtet. Ist auch ganz interessant, jedoch viel hektischer als an den meisten meiner vorherigen Stationen.Am Abend war ich dann nochmals mit Silke gut essen, diesmal an der Upper Westside bei einem Inder. Mein Gericht hatte gerade noch eine ertraegliche Schaerfe. Glueck gehabt und fein wars auch. Nach nem Glas mit gutem kalifornischen Rotwein in ner gemuetlichen Bar war es dann auch wieder Zeit sich zu verabschieden. Silke, ich wuensche dir, dass es dir weiterhin gut geht!So, dann lasse ich mich mal noch weiter treiben und mal schauen was denn dabei so passiert.

Veröffentlicht unter New York | 1 Kommentar

Sturm und Sonne sowie Treffen mit Freunden

Nachdem es am Freitag ersten ja schon teilweise geregnet hat, so hat sich das am Samstag fortgesetzt und zwar richtig heftig und fast ohne Unterbrechung. Den Tag habe ich dann im Hostel verbracht, denn rausgehen war nicht spassig. Gut, die Waesche machen auch nicht wirklich, aber muss auch mal sein.
Am Abend hatte es dann mal aufgehoert und so konnte ich mich frohen Mutes auf den Weg quer durch den Central Park machen, denn ich war mit Silke, einer langjaehrigen Schulfreundin und ebenfalls aus Endingen, verabredet. Kaum war ich im Park auf offener Flaeche, schon ging es wieder los. Heftiger Regen und starker Wind, also ein richtiger Sturm brach los. Klatschnass kam ich dann an und dann hat es auch schon wieder aufgehoert. Einem guten Essen beim Thailaender folgten ein paar Drinks in ner gemuetlichen Kneipe bevor ich abermals den Central Park auf dem Heimweg durchquert habe. Hier lagen dann ein paar Baeume umgeknickt auf dem Weg, welchen ich zuvor schon gegangen bin!!!

Am Sonntag war dann alles wieder friedlich. Die Sonne schien und der Himmel war blau, aber es war immer noch ziemlich kalt. Gut, nur so bis -2 Grad, aber ich bin es ja nicht mehr wirklich gewohnt.Am Vormittag bin ich dann erstmal zum Ground Zero und hab mir das dort mal angeschaut. Da klafft schon eine grosse Luecke wo ich vor gut 15 Jahren im 141. Stock die Aussicht geniessen konnte. Anschliessend bin ich dann weiter bis zur Wall Street. Die NYSE, also die Boerse, kann man jedoch nicht mehr besichtigen. Weiter ging es dann an der Ostseite Mannhattens am Fluss entlang bis zur Brooklyn Bridge und Chinatown. Dort war ich dann wieder verabredet. Diesmal mit Sheila, einer Amerikanerin, welche ich vor 7 Jahren bei meinem Sprachkurs in Barcelona kennengelernt habe, als sie in der gleichen Familie wohnte. Sie kam extra aus Philadelphia angereist um mich zu treffen 🙂 Zusammen sind wir dann erstmal zum South Street Seaport und haben uns dort gestaerkt und gut unterhalten bevor wir dann mit der Staten Island Faehre an der Freiheitsstatue vorbeigeschippert sind und auch den Anblick der Skyline geniessen konnten. Kaum angekommen, sind wir auch gleich wieder zurueckgefahren, so wie die meisten anderen Touristen auch. Den Sonnenuntergang wollten wir dann vom Empire State Building anschauen, aber es war schon etwas spaet und dort war eine ziemlich lange Schlange. Bis wir dann endlich oben waren, war es schon fast ganz dunkel. Die Aussicht lohnt sich jedoch, trotz kaltem Wind, welcher das Fotografieren doch sehr unangenehm gemacht hat. Vom Empire State Building sind wir dann zum Times Square und dort nochmals ins M&M World bevor es fuer Sheila wieder Zeit wurde ihren Bus zurueck nach Philadelphia zu nehmen. Schade, denn es hat sehr viel Spass gemacht sie nach so langer Zeit wieder zu sehen.

Heute bin ich mal etwas frueher aufgestanden, denn ich hatte ein paar Dinge fuer meinen Geburtstag zu organisieren. Ist ja nicht mehr so lange hin…Nachdem das auch erledigt war, bin ich dann quer durch den Central Park, diesmal fast den kompletten suedlichen Teil. Los gings von der 106. Street West bis zur 59. Street East! Vorbei am Jacqueline Kennedy Onassis Reservoir, dem Great Lawn, dem Boathouse, dann zu den Strawberry Fields und dem John Lennon Denkmal “Imagine”, the Mall und the Pond. Vom Central Park ging es dann die Fifth Avenue hinunter und dann wieder zum Ostufer bis zum Hauptgebaeude der Vereinten Nationen, dem UN Headquaters. Dort habe ich dann eine interessante Tour mitgemacht, wobei ich unter anderem den Saal des Sicherheitsrates und der Vollversammlung von innen sehen konnte. Anschliessend ging es dann wieder zurueck in die USA, denn offiziell ist ja das UN Gelaende neutrales Gebiet. Waehrend meiner Pause in der Central Station habe ich das hektische Treiben der Reisenden beobachten und bin dann selbst noch bisschen umhergeschlendert. Jetzt nutze ich es gerade aus, dass der Apple Store an der Fifth Avenue an der Ecke zum Central Park noch lange auf hat und das Internet umsonst anbietet. Der Laden ist gerappelt voll und saemtliche PCs (oh, sorry, Macs) sind belegt. Da ich keine Lust mehr habe zu laufen, weiss ich noch nicht was ich noch tun werde. Egal, irgendwas wird mir schon einfallen, falls nicht gehts halt morgen weiter.

In diesem Sinne, dann geniesse ich mal noch die letzten 72 Stunden bevor ich die Heimreise antreten werde. Seid darauf vorbereitet, bald bin ich wieder daheim 😉

Veröffentlicht unter New York | Comments Off on Sturm und Sonne sowie Treffen mit Freunden

New York oder die Kaelte hat mich wieder…

Nun ist es also soweit, meine letzte Reisewoche ist angebrochen und was eigentlich noch viel dramatischer ist, der Sommer ist nun endgueltig vorbei.

Auf Hawaii konnte ich ja schon ein bisschen die Kaelte spueren als ich auf dem Mauna Kea und dem Haleakala Crater war, aber dort war ja nach der Rueckkehr auf Meereshoehe kurz darauf schon wieder warm.

Nach drei Fluegen hintereinander, Kahului (Maui) -> Honolulu (Oahu) -> LA -> NYC, bin ich also bei etwa 5 Grad angekommen. Auf dem Weg zum Hostel hab ich in der U-Bahn noch eine Deutsche getroffen, die nicht genau wusste wie sie zu ihrem Hostel kommt und da es in der Naehe von meinem war, hab ich sie dann bis zu ihrem begleitet und sie dort abgeliefert. In meinem angekommen hab ich mich erst mal von der langen Reise erholen muessen und bin nur noch ein paar Blocks weiter, um was zu essen.

Heute morgen ging es dann richtig rein in die grosse Stadt. Da ich quasi direkt neben dem Central Park einquartiert bin, hab ich den noerdlichen Teil erstmal durchkreuzt und bin dann auf der anderen Seite wieder in die U-Bahn eingestiegen mit dem spontanen Ziel Rockefeller Center. Dort bin ich dann zum Top of the Rock, also der Aussichtsplattform und habe mir die Stadt von oben angeschaut. Leider war es bewoelkt, so dass die Sicht nicht ganz so weit ist, aber immerhin war es noch trocken.
Anschliessend bin ich dann via 5th Avenue zum Times Square und habe mich dort ne ganze Weile aufgehalten, u.a. im M&M World (speziellen Gruss hierbei an Tobi 😉 ) Als ich wieder raus bin, hat es leider schon angefangen heftig zu regnen und so bin ich dann nach nem kleinen Happen im Wirtshaus zum goldenen M direkt ins Macy’s, dem ueberdimensionalen Kaufhaus und hab mir erst mal ne regenfeste und waermere Jacke gekauft, damit ich es hier noch ne Weile aushalte. Besucher bekommen mit ner Visitor Card 11 % Rabatt. 🙂
Nun bin ich wieder im Hostel, hab keine Lust mehr rauszugehen, drum bleib ich hier auch wenn hier gerade laut fuerchterlicher Gangsterrap laeuft.
Morgen gehts dann weiter im Programm und zudem steht ein Treffen mit der Heimat an 🙂

Viele Gruesse in die Heimat, jetzt bin ich zeitunterschiedsmaessig nur noch -6 Stunden entfernt.

Veröffentlicht unter New York | Comments Off on New York oder die Kaelte hat mich wieder…

Von Sonnenauf- und -untergang in Hawaii

Heute Morgen bin ich mitten in der Nacht, genauer gesagt um 3.30 Uhr, aufgestanden, denn wie ja gestern angekuendigt, wollte ich ja zum Sonnenaufgang am Haleakala Crater sein.
Um vier Uhr bin ich dann auch wie geplant losgefahren und nach etwa 1 1/2 Stunden und einem Anstieg ueber viele Serpentinen auf knap 3000 m Hoehe, bin ich dann noch in voelliger Dunkelheit angekommen. Diese hatte jedoch nicht mehr allzu lange Bestand, denn nach etwa 15 Minuten begann es auch langsam immer heller zu werden und der Himmel faerbte sich dann in der naechsten Stunde roetlich, gelb und blau bis dann die Sonne endlich zum Vorschein kam. Endlich, denn es war mit nur 5 Grad doch recht kalt dort oben und der Wind bliess mir recht frisch um die Nase. Anschliessend bin ich dann noch kurz zu einem Ausichtspunkt gefahren und dort habe ich das seltene Silberschwert, eine Pflanze welche nur einmal in ihrem Leben blueht bevor sie dann stirbt, sowie ein paar Nene, hawaiianische Gaense, gesehen.

Zurueck im Hostel hab ich mir dann noch ein paar Stuendchen Schlaf gegoennt und bin dann am Nachmittag an den Turtle Beach gefahren. Dort habe ich dann auch noch ein bisschen die Sonne genossen und bin geschnorchelt. Habe jedoch leider keine Schildkroete entdeckt und auch sonst war nichts spannendes im Wasser zu sehen. Aber ich hab noch meinen letzten Sonnenuntergang auf Hawaii miterleben koennen und das natuerlich noch am Strand.

Morgen habe ich noch ein paar Stunden bevor ich dann am spaeten Nachmittag von Maui nach Honolulu fliege. Von dort geht es dann in der Nacht nach LA und am naechsten Morgen dann weiter nach New York. Dort verbringe ich dann die letzte Woche meiner 7monatigen Reise, aber ich freue mich auch schon wieder auf daheim.

In diesem Sinne, ein letztes Aloha aus Hawaii 🙂

Veröffentlicht unter Hawaii | Comments Off on Von Sonnenauf- und -untergang in Hawaii

Weiteres Naturschauspiel auf Maui

Nachdem ich gut von Big Island zurueck nach Honolulu und von dort 30 Min spaeter wieder weiter nach Maui geflogen bin, ging es dann mit dem neuen Mietwagen direkt ins Hostel. Dort bin ich dann nach der kurzen Nacht zuvor recht frueh ins Bett, damit ich fuer den naechsten Tag wieder fit war, denn es stand eine Walbeobachtungstour auf dem Programm. Kurz nach dem Einchecken ging es dann auch schon raus aus dem Hafen und das naechste Spektakel nahm seinen Lauf. Nach ein paar hundert Meter kam auch gleich schon der erste Buckelwal vorbei und ist aus dem Wasser gesprungen. Dies war ein toller Auftakt und es sollte noch besser werden. Wir haben auf der Tour viele Wale gesehen, teils in der Entfernung, teils naeher, manche nur beim Atmen, einige beim Springen und die Flossen auf das Wasser klatschend, sowie tief abtauchend und dabei die Schwanzflosse aus dem Wasser streckend.  Sehr gute Fotomotive und ich hab ein paar gut erwischt. Hoffe euch das bald zeigen zu koennen. Noch spektakulaerer wurde es jedoch, als eine Walmuter mit Kalb und Begleitung von zwei oder drei Maennchen direkt zum Schiff kamen, direkt daneben hochsprangen und dann neben dem Schiff herschwammen. Zwei sind sogar unter dem Schiff hindurchgetaucht. Es war einfach klasse diese grossen Tiere aus naechster Naehe beobachten zu koennen. Dieser Trip mit der Pacific Whale Foundation hat sich auf jeden Fall sehr gelohnt, zumal saemtliche Erloese der Walforschung zu Gute kommen.

Am Nachmittag bin ich dann noch zum Little Beach gefahren, denn dort war eine Gruppe vom Hostel und dort habe ich dann bei Trommelklaengen und Feuertaenzern, sowie einem Sprung ins erfrischende Meer, den Sonnenuntergang geniessen koennen.

Heute Vormittag ging es dann wieder mit einer Gruppe vom Hostel in den Iao Valley Park auf eine Wanderung von etwa 6 km. Dieser Weg vorbei an der Iao Needle, einer spitzen Felsformation innerhalb dieser zerkluefteten Tallandschaft, fuehrte durch einen sehr schmalen Pfad direkt durch den Busch. Von einem Aussichtspunkt konnten wir dann das Tal ueberblicken bevor es den gleichen Weg wieder zurueck ging und wir uns zum Abschluss noch in einen Fluss abgekuehlt haben.

Nun lasse ich den Abend gemuetlich ausklingen, denn ich moechte morgen frueh zum Sonnenaufgang zum Haleakala Crater hochfahren, was bedeutet, dass ich um 4 Uhr losfahren muss…

Veröffentlicht unter Hawaii | 1 Kommentar

Feuer und Eis!!! Einfach nur eins und zwar: Spektakulaer!

Da bin ich wieder, zurueck mit sensationellen Erlebnissen die mich immer noch begeistern und die letzten Tage und Naechte auf Trab gehalten haben.
Aber nicht gleich alles vorneweg, sondern der Reihe nach…

Wie ja schon berichtet

Nachdem ich gegen Mittag aus dem Hostel raus bin, bin ich erst einmal Richtung Mauna Loa gefahren, dem Berg mit der groessten Masse Hawaiis. Auf dem Weg bin ich erst noch auf eine kurze Rundwanderung am “Birdpark”, dort gibt es seltene Voegel und Pflanzen, welche nur dort vorkommen. Anschliessend bin ich dann bis an das Ende der meist nur einspurigen und sehr kurvigen Strasse bis zum Beginn des Mauna Loa Trails gefahren. Dieser Trail geht bis zum Gipfel, jedoch braucht man dafuer 3-4 Tage. Ich bin nur hoch bis zur 7000 Fuss Marke und noch bisschen weiter und dann wieder zurueck. Sehr schoen die Stille und ueber die alten Lavamassen zu laufen.
Von dort bin ich dann direkt nach Hilo ins naechste Hostel gefahren und nach dem kurzen Einchecken ging es gleich weiter und dann bin dem Rat des Peruaners gefolgt. Mit meinem Jeep fuhr ich bis an das andere Ende der von Lava verschuetteten Strasse und siehe da, ich habe in der Ferne die Lava mehr schlecht als recht fliessen sehen, der Rauch war jedoch ein eindeutiges Zeichen. Sobald die Daemmerung einbrach kamen auch weitere Leute und auch ein paar einheimische Experten. Einer von diesen hat mir dann auch paar Fotos gezeigt und sein Fernglas geliehen. In der Dunkelheit konnte man dann genau erkennen wo sich die gluehende Lava den Hang hinunterwaelzt. Sehr spektakulaer. Nach ein paar weiteren Tipps von ihm habe ich dann entschlossen am naechsten Tag dorthin zu laufen.
Im Hostel hab ich dann meine neuen Erfahrungen mit ein paar anderen geteilt, unter anderem mit Coral, einer deutsch-mexikanischen Hamburgerin, und so sind wir dann am naechsten Tag gemeinsam bis zur fliessenden Lava ueber erkaltete Lavastroeme gelaufen. Nach etwas mehr als einer Stunde waren wir dann dort und siehe da, die Lava hatte mittlerweile schon die Ebene erreicht und so konnten wir dann direkt hin. Bis auf einen Meter sind wir an diese heisse Masse heran und haben dann wieder aus etwas groesserer Entfernung beobachtet wie sich die Lava weiter ausbreitet. Einfach spektakulaer so dass wir erst nach zwei Stunden wieder auf den Rueckweg sind.

Da es noch Zeit war bis zur Daemmerung, sind wir ein Stueckchen weiter gefahren bis an einen Strand mit schwarzem Sand. Dort sassen wir dann gemuetlich und ploetzlich ist in etwa 50 m Entfernung Wasser in die Luft geschossen, gefolgt von einem grossen Koerper der aus dem Wasser gesprungen ist und dann mit einem Riesenplatscher wieder abgetaucht. Wir haben Wale gesehen, gleich mehrere und konnten ihnen zusehen wie sie gesprungen sind. Leider zu unregelmaessig fuer Fotos, aber nun denn.
Nach diesem Erlebnis sind wir dann weiter zu einem Hotpool. Dort ist eine Art Schwimmbad angelegt und heisses Suesswasser vermischt sich mit dem Meerwasser. Sehr angenehm zum baden und so taten wir das auch bis die Daemmerung hereinbrach. Nach einem guten Essen sind wir dann zurueck zur Parkplatz in der Naehe der Lava und haben von dort nochmals beobachtet wie es in der Nacht aussieht. Immer noch spektakulaer und so haben wir entschieden am naechsten Tag dann abends dorthin zu laufen.
Der gestrige Tage begann jedoch nicht mit Lava, sondern mit Wasser, genauer gesagt mit einigen Wasserfaellen, welche auf dem Weg zum Mauna Kea, dem mit 4205 m, hoechsten Berg Hawaiis, lagen. Auf diesen kann man fast bis zum Gipfel fahren, jedoch nur mit einem 4wd, aber genau deshalb hab ich ja den Jeep gemietet…
Auf etwa 3000 m (9000 Fuss) ist ein Visitor Center angesiedelt und dort haben wir uns dann erst einmal aklimatisiert bevor es dann weitere 14 km bergauf ging. Oben angekommen bliess uns auch schon kraeftig der Wind um die Ohren und es waren ploetzlich nur noch 5 Grad! Keine angenehmen 27 mehr wie unten in Hilo. Dort oben steht eine Vielzahl von Sternobservatorien, denn hier ist wohl der Himmel am klarsten. Zum richtigen Gipfel geht ging es dann noch ein paar hundert Meter ueber hartgefrorenen Schnee. Die Aussicht war einfach spektakulaer, denn wir konnten viele Vulkankrater, den Mauna Loa, die Observatorien und viele, viele Wolken unter uns sehen, sowie die Sonne, welche sich dann langsam aber sicher verabschiedet hat und dann wurde es ganz rasch noch viel kaelter, so dass es nur noch -1 Grad hatte!!! Eisig kalt, aber wunderschoen.
Nach einem kurzen Zwischenstopp im Hostel ging es dann also wieder zurueck zur Lava und schon vom Parkplatz aus konnten wir sehen, dass sie sich schon sehr viel weiter vorangeschoben hat als am Tag zuvor. Mit warmen Kleidern, bisschen Proviant und Taschenlampen ausgeruestet, sind wir dann also los in die dunkle Nacht auf der dunklen Lava und es war kaum etwas zu sehen, ausser das Leuchten der Lava in der Ferne sowie viele andere Taschenlampen weit vor und hinter uns. Es ging auf und ab ueber Lavaberge und so sind wir dann erst nach 1 1/2 Stunden an einem unteren Auslaeufer der Lava angekommen. Das war etwa 2 km weiter unten als am Vortag. Wir wollten eigentlich naeher an den richtig fliessenden Strom heran, jedoch hat sich die Lava schon so dermassen ausgebreitet, dass der Zugang meist versperrt war. Da es schon spaet in der Nacht war und wir keine Lust mehr hatten zurueckzulaufen, haben wir uns entschlossen dicht neben der warmen Lava zu bleiben, den Sternenhimmel geniessend, Sternschnuppen beobachtend (eine hat etwa 2-3 Sekunden hell geleuchtet!) und natuerlich immer wieder mit Blick auf die herabfliessende Lava. Mitten in der Nacht ging es dann ploetzlich wieder richtig los und eine gewaltige Lavamasse schob sich den Hang hinunter. Welch ein Spektakel. Dies fuehrte dazu, dass wir natuerlich nur sehr wenig Schlaf bekommen hatten und alsbald auch von der Daemmerung und einem Regenschauer aufgescheucht wurden. Dieser hatte zudem zur Folge, dass sich an einigen Stellen die Lava wieder einen Weg heraussprengte und weiterfloss und zwar in unserer direkten Umgebung, so dass wir es aus naechster Naehe sehen, erleben und die Hitze fuehlen konnten. Auf dem Rueckweg haben wir dann erst die tatsaechlichen Ausmasse der Lavaausbreitung entdeckt und die ist enorm. Haette ich nicht gedacht, dass sich so eine gemuetlich fliessende Masse so sehr in kurzer Zeit ausbreiten kann. In der Morgensonne sind wir dann, mit weiteren Foto- und Videostopps an Stellen mit austretender Lava, wieder zurueckgelaufen. Nun sitze ich im Hostel, bin noch ueberwaeltigt von den Erlebnissen mit den Naturgewalten der letzten Tage und muss doch gleich wieder zum Flughafen, denn es geht nach Maui. Dort erwartet mich dann eine Walbeobachtungstour sowie Strand und schnorcheln.

In diesem Sinne, ich mach mich mal auf den Weg, ein beeindrucktes Aloha.

Besondere Geburtstagsgruesse gehen an Thomas in Freiburg sowie Tim in Mannheim. Feiert schoen und bis bald!

P.S.: Fotos werden wohl leider erst wieder nach meiner Rueckkehr in 2 Wochen folgen. Sorry!

Veröffentlicht unter Hawaii | Comments Off on Feuer und Eis!!! Einfach nur eins und zwar: Spektakulaer!

Der HAVO :-)

oder auch Hawai’i Volcanos National Park genannt.

Dies war das Ziel des heutigen Tages. Nachdem ich mal wieder etwas frueher aufgestanden bin, traf ich dann auch Marlene, der zweite Gast der gestrigen Nacht im Hostel. Da sie teilweise das gleiche Ziel hatte sind wir dann zusammen los und nach einem kurzen Stopp im Visitor Center ging es auch schon, wie den ganzen Tag bei Wolken, auf den ersten Trail. Dieser fuehrte uns nach 800 m zu einem Tunnel aus Lava durch den man hindurch laufen konnte. Anschliessend sind wir dann weitere 2,6 km den Crater Rim Walk entlang gelaufen. Dieser war zwar nicht das eigentliche Ziel, denn wir sind verkehrt abgebogen, aber schoen war er dennoch. Nachdem wir dann wieder die Strasse erreicht haben, haben wir ein nach Kalifornien ausgewandertes deutsches Ehepaar getroffen und diese haben uns zurueck zu dem Lava Tunnel gefahren, so dass wir dann den richtigen Trail nehmen konnten. Der Kilauea Iki Trail ging dann direkt rein in den Kilauea Iki Crater, so dass wir dann anschliessend durch einen Vulkankrater, in dem es an einigen Stellen noch dampft, gewandert sind bevor es dann wieder steil den Kraterrand hinauf geht und an selbigen dann wieder zurueck zum Parkplatz. Dies waren weitere 6,4 km. Am Parkplatz haben sich unsere Wege dann wieder getrennt, denn sie hatte den Rest meines Programms am Vortag schon gesehen.

Weiter ging es dann zum Jagger Museum, in welchem sehr gut die Entstehung von Vulkanen und ihre Auswirkung und Ausbreitung erklaert werden. Zudem hat man von dort einen sehr guten Ausblick auf den Kilauea Caldera Crater mit diversen weiteren Kratern. Dieser Krater hat einen Umfang von etwa 6 x 4 km! Und auch in diesem dampft es noch heftig.

Da wegen erhoehter Schwefelkonzentration in der Luft etwa die Haelfte des Parks gesperrt war, musste ich nun wieder die Strasse zurueck um am anderen Ende dann zur Chain of Craters Road zu gelangen. Entlang dieser Strasse gibt es einige weitere Vulkankrater sowie jede Menge erstarrtes Lava der unzaehligen Vulkanausbrueche zu sehen. Die Strasse wurde mittendurch gebaut, das Ende wurde jedoch vom letzten Ausbruch ueberrollt und ist somit nicht mehr passierbar. Bis etwa 800 m vor dieser Stelle kann man hinfahren, den Rest muss man, auf der noch intakten Strasse, bis zur Lava laufen. dort geht es dann nochmals 200 m auf der Lava bis auf ein paar Meter an den Pazifik.

Wieder zurueck am Auto ging es dann wieder aufwaerts, diesmal hab ich noch ein paar mal angehalten, so bei den Pu’u Loa Petroglyphs. Diese Petroglyphen wurden von Hawaiianern vergangener Zeiten in die Lava gehauen und sind vergleichbar mit Wandmalereien anderer Kulturen. Nach einem erneuten Rundtrail von etwa 2 km, hatte ich dann genug Bewegung (ca. 14 km) fuer heute. Zudem kam Nebel auf und die Daemmerung brach ein so dass ich zurueck ins Hostel gefahren bin. Leider ohne fliessende Lava gesehen zu haben…

Im Hostel hab ich dann ein paar neue Gaeste getroffen und der Peruaner meinte, dass er aus der Entfernung mit blossem Auge fliessende Lava gesehen habe. Jetzt bin ich mal gespannt, ob ich morgen auch das Glueck habe dies zu sehen. Hoffe es doch mal! Morgen moechte ich aber erst noch in die Naehe des Mauna Loa bevor ich mich dann auf die Suche nach der gluehenden Lava mache.

So, nun ist auch hier der Tag zu Ende und es ist Zeit mich zu verabschieden. Bis bald wieder 🙂

Veröffentlicht unter Hawaii | 1 Kommentar

Kailua, Waikiki Beach und Big Island

Also, nachdem ich vorgestern nach einem langen Planungsabend soweit alles fuer meinen restlichen Aufenthalt geplant habe, bin ich dann noch los und habe bisschen das Nachtleben von Waikiki erprobt. Zu meinem Erstaunen waren die Cocktails guenstiger als Bier und zudem auch noch besser.

Am gestrigen Morgen kam ich dann seltsamerweise nicht ganz so frueh raus wie ich wollte, aber das war nicht so tragisch, denn das Wetter war recht bescheiden sprich es hat heftig geregnet. Aber ich war verabredet und so bin ich dann mit dem Bus los nach Kailua um eine Bekannte meiner Mutter zu besuchen. Nach ner ganzen Weile kam ich dann in einer Regenpause an und so konnte ich Jacqui, ihren Mann und ihre beiden Kinder kennenlernen. Sie wohnen in einem sehr schoenen, grosszuegigen Haus und das in unmittelbarer Naehe zum tollen Kailua Beach Park. An diesen Strand bin ich dann auch hin, kaum hatte ich die 30 m hinter mich gebracht, da fing es wieder heftigst an zu regnen. Also bin ich zurueck und konnte dann bisschen meine Planungen und Buchungen im Internet vervollstaendigen bevor ich dann mit ihrem Sohn Cian wieder an Strand bin, wo er mir ein paar Sachen gezeigt hat bevor wir dann Fussball spielend vom anderen Ende des Strandes zurueck sind. Bevor ich dann netterweise zurueck nach Waikiki gefahren wurde, haben wir noch die Oscar Verleihung angeschaut und sind dann in ein italienisches Restaurant. Das Essen war eigentlich ok, jedoch hat es relativ lange gedauert und bevor ich mein Essen hatte, waren alle anderen schon fertig…
Zurueck im Hostel, bin ich dann auch gleich ins Bett, dabei war erst 21.30 Uhr.

Heute bin ich dann nach einem sehr erholsamen 12stuendigen Schlaf aufgewacht, hab meine Sachen gepackt, ausgecheckt und bin dann zum Waikiki Beach. Dort hab ich mich dann unter die Menschenmassen, welche schon am Strand lagen, gemischt und mich dann auch noch in die Fluten gestuerzt und den Surfern zugeschaut. Hoffe ich komme noch dazu das auszuprobieren.

Am fruehen Nachmittag hiess es dann ab an Flughafen, denn ich habe ja nen Flug von Honolulu nach Hilo auf Big Island gebucht. Ich hatte zwar die Nummer meines eTickets nicht, aber da ich wie immer meinen Rucksack in einen Schutzsack einpacke und auch was zum zubinden dabei habe, waren die Damen am Eincheckschalter dann doch mit mir zufrieden 🙂
Nach knapp 50 Minuten Flug ohne grossartige Sicht, da bewoelkt und dann Daemmerung, sowie Tragflaeche und Turbine im Weg waren und ich sowieso auf der falschen Seite sass, konnte ich dann meinen Mietwagen, einen Jeep, in Empfang nehmen. Ist schon komisch nach ueber 6 Monaten Linksverkehr nun wieder auf der rechten Seite zu fahren. Aber eigentlich war es kein Problem, ausser dass ich ein Schild verpasst habe und somit zu weit gefahren bin. Von Hilo gings naemlich direkt weiter nach Volcano, einem kleinen Dorf kurz vor dem Hawaiian Volcano National Park. 10 Minuten bevor das Hostel geschlossen hat bin ich dann auch angekommen. Das Hostel ist hier ziemlich cool, besonders der etwas aeltere japanische Besitzer. Mit mir sind hier sage und schreibe 2 Gaeste, beide aus Deutschland. Die andere hab ich jedoch noch nicht gesehen. Ist also ziemlich ruhig, aber das ist ja auch mal gut und zudem kann ich so den freien Internetzugang ausnutzen. Morgen frueh werde ich dann in den Nationalpark fahren und mir den/die aktiven Vulkane mal etwas genauer anschauen. Hoffe doch sehr auch fliessende Lava zu sehen, denn Big Island waechst noch immer. Mehr darueber wohl morgen abend 😉

Nun wuensche ich vor allem meiner Mutter alles Gute, sie weiss wofuer.
Zudem noch liebe Geburtstagsgruesse an Annemarie und Annika, wo auch immer ihr beiden gerade seid!

Veröffentlicht unter Hawaii | Comments Off on Kailua, Waikiki Beach und Big Island